deutsche esperanto-jugend — Germana Esperanto-Junularo

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Zusammenarbeit mit anderen Verbänden (KonKERo)

Von 1968 bis 1990 war die Deutsche Esperanto-Jugend Mitglied im Arbeitskreis zentraler Jugendverbände (AzJ), einem Zusammenschluss von zur Zeit neun (kleineren) Jugendverbänden, von der Philatelistenjugend bis zur Marinejugend.

Nach dem Austritt aus dem AzJ Ende 1990 hat die DEJ enge Kontakte zu den neuen Jugendverbänden gehalten, die in den letzten Monaten der Nach-Wende-DDR am Runden Tisch der Jugend zusammengearbeitet hatten, und hat sich im Frühjahr 1991 mit vier von ihnen zur Arbeitsgemeinschaft Neue Demokratische Jugendverbände (ANDJ) zusammengeschlossen.

Seit April 1991 ist die ANDJ Mitgliedsverband, seit Oktober 1993 auf eigenen Wunsch Anschlussverband im Deutschen Bundesjugendring (DBJR), so dass die DEJ damit indirekt (wie schon vorher als AzJ-Mitglied) bei diesem wichtigsten Forum deutscher Jugendverbände vertreten ist. Von den anfänglich fünf Mitgliedern der ANDJ haben sich nur zwei Verbände als wirklcih lebensfähig erwiesen, neben der DEJ ist das das Jugendnetzwerk Lambda junger Schwulen und Lesben.

Der DBJR ist der wichtigste Zusammenschluss von Jugendverbänden in der Bundesrepublik. Er hat gut 20 Mitgliedsverbände, von der katholischen und evangelischen Jugen über die Gewerkschaftsjugend bis hin zu den Pfadfindern. Der DBJR gibt jährlich einen Kaldender heraus, mit allem Wichtigsten über Jugendarbeit in der Bundesrepublik.

Momentan stellt ein Mitarbeiter der DEJ den Sitz der ANDJ im Hauptausschuss des DBJR – vier ganztägige Sitzungen im Jahr: Über diesen 'Kanal' sind wir momentan recht gut im Informationsfluss über die Jugendpolitik in der Budnesrepublik und erhalten viele Einladungen zu Seminaren, Aktivenschulungen etc.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das diesen unschön langen Namen seit der Bundestagswahl im Oktober 1994 trägt, vergibt die Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP): Mittel für internationale Jugendarbeit, aus denen jährlich sechs bis acht internationale Treffen der Deutschen Esperanto-Jugend gefördert werden, aber auch die sogenannten Nationalen Globalmittel, aus denen jährlich einige bundesweite Kurse (z. B. Seminare für Kursleiter, zur Öffentlichkeits- und Ortsgruppenarbeit in der DEJ) und zentrale Arbeitstagungen der DEJ gefördert werden, vor allem aber neue Flugblätter, Plakate, Broschüren und sonstige besondere Projekte, und nicht zuletzt auch die GEJ-Gazeto (alles natürlich im bescheidenen Rahmen).

Die ausführlichen Berichte für die zur Förderung vorgeschlagenen internationalen Treffen, Arbeitstagungen und Projekte eines Jahres und die Anträge für das kommende Jahr werden jeweils von verschiedenen DEJ-Mitarbeitern ausgearbeitet, der Vorstand koordiniert kontinuierlich die Arbeiten, die in der Regel immer mehrere DEJ-Kommissionen betreffen.

Der 'Internationale Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e. V.' (IJAB) ist ein Zusammenschluss bundesdeutscher Spitzenverbände der Jugendarbeit, wie z. B. des DBJR und ca. 20 weiterer Organisationen. Der IJAB bietet Sprachkurse und Kontaktreisen ins Auslan dan, die stets unter einem bestimmten Thema stehen und sich an in der Jugendarbeit Aktive ("Funktionäre" oder "Multiplikatoren") wenden. Vorasugesetzt werden Erfahrungen zu dem Thema und Vertrautsein mit der eigenen Verbandsarbeit. Vorbereitungstreffen und schriftlicher Schlussbericht sind zwingend vorgeschrieben. Die Reisen sind interessant und sehr günstig. In den letzten Jahren waren häufiger auch DEJ-Vertreter auf solchen IJAB-Reisen, zum Beispiel in Russland, Israel und Rumänien.

Wer Interesse hat, Kontakte mit bestimmten Ländern aufzunehmen, die DEJ auf offiziellen Sitzungen zu vertreten oder sich in bestimmte Sachgebiete einzuarbeiten (Europa, Presse, Frauen etc.), sollte sich an den Leiter von KonKERo wenden und Ausschreibungsunterlagen erbitten. Es lohnt sich.

Kontakt über ulrich.farrenkopf (at) esperanto.de.

Letzte Änderung: 2011-02-13